Outsourcing im Absenzen-Management

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Die Schwyzer Firma Synaps Care bietet als Dienstleistung ein Absenzen-Management an. Sie hat eine Marktlücke entdeckt. Nimmt ein Unternehmen ihre Dienstleistungen in Anspruch, meldet sich der kranke Mitarbeiter direkt bei der Synaps. Das Geschäftskonzept: Sie übernimmt als externer Dienstleister die Betreuung kranker Mitarbeiter, wie die «Handelszeitung» schreibt. Wer krank ist, ruft nicht mehr seinen Chef, sondern Holzachs Firma an, die sich dann um einen kümmert. «Ich will den Angestellten helfen, damit sie möglichst schnell wieder fit sind und arbeiten können», sagt der Unternehmer Chris Holzach und sieht grosses Einsparungspotential bei vielen Unternehmen.
Doch es gibt auch kritische (gewerkschaftliche) Stimmen: Besteht tatsächlich die Notwenigkeit eines solchen Angebots? Werden die Arbeitnehmer eingeschüchtert? Und wies steht es um den Datenschutz? Das externe Absenzen-Management steht noch in den Anfängen – die Praxis wird zeigen, ob die Mitarbeitergesundheit davon profitieren wird.

Gesunde Polizei

Die Polizei – dein (gesunder) Freund und Helfer! So sollte das bekannte Sprichwort lauten- denn Gesundheit am Arbeitsplatz wird neuerdings auch bei der Polizei grossgeschrieben. Diesseits (Stadtpolizei Winterthur) und jenseits der Grenze (Bundespolizei Koblenz) hat das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) Einzug gehalten und sorgt für das Wohlbefinden der Polizeibeamten.

Weitere Infos zur Schweiz und zu Deutschland

Präventionsbericht 2013

Die Ausgaben der Krankenkassen liefern aktuelle Zahlen, zeigen aber auch Trends in der Prävention auf: die Investitionen bei der Betrieblichen Gesundheitsförderung nahmen erneut zu. Zudem ist vermehrt in Settings, sprich “Lebenswelten”, innerhalb von  Bildungseinrichtungen investiert worden. Weitere Infos

BGM-Tagung: Vielfalt – Segen oder Fluch?

So wie die Schüler nach den Sommerferien wieder „ihre“ Schulhäuser bevölkern, tun dies die BGM-Interessierten mit der Uni Zürich – zumindest für einen Tag. Denn am 21. August 2013 findet die Nationale Tagung für betriebliche Gesundheitsförderung statt. Dieses Jahr mit dem Themenschwerpunkt „Mehr Wert durch Vielfalt: gesunde Teams und Führung“.

Die Vielfalt als Gesundheitsthema innerhalb von Unternehmen ist ein eher neues, spannendes Thema. In Vorträgen, Workshops und im Austausch zwischen den Konferenzteilnehmern werden das Potenzial, aber auch die Probleme im Umgang mit verschiedenen Kulturen sowie Persönlichkeiten aus verschiedenen Blickwinkeln durchleuchtet.

Hier geht’s zu den Konferenz-Infos

4. Home Office Day Schweiz

Home Office, Schweiz

Morgen Donnerstag den 13. Juni findet bereits zum vierten Mal der nationale Home Office Day statt. In den eigenen vier Wänden arbeiten wird immer beliebter und kommt verschiedenen Trends der heutigen Zeit entgegen: Der Flexibilität in der Arbeitswelt, dem ökologischen Gedanken, dem projektbezogenen und konzentrierten Arbeiten sowie der nicht ganz einfachen Kinderbetreuung bei Teilzeitbeschäftigten.

Diesem Home Office-Unterfangen stehen aber einige Stolpersteine im Weg: nicht funktionierende Technik (PC/Internet), keine Disziplin und Organisationstalent gekoppelt mit einer unrealistischen Wochenplanung und obendrauf kein Vertrauen vom Vorgesetzten.

Und für diejenigen, die am morgigen nationalen Home Office Day trotzdem nicht aufs Reisen verzichten können, gibt es Pop-Up-Offices, wo kurzfristig ein Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Das Angebot ist vielseitig und beinhaltet Das sind klassische Büros, Showrooms und Kaffees oder auch Hochschulkantinen. Inbegriffen sind kostenlos WLAN, Stromanschluss sowie Getränke.

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Jeder 7. Arbeiter mit Depressionen

At Eternity’s Gate, Van Gogh, 1890

Unter einer Depression zu leiden, wird noch immer von vielen als Schwäche verstanden. Dabei handelt es sich vielmehr um eine Krankheit, die es zu behandeln gilt. Normalerweise findet dieses Thema wenig Gehör in der Gesellschaft. Aber nicht diese Woche! Am Montag ist eine neue Umfrage erschienen, für die 1106 Personen zwischen 18 und 64 Jahren aus der Deutsch- und Westschweiz befragt wurden. Sie liefert Zahlen und zeigt, wer am meisten von Depression betroffen ist. In der Schweiz sind Depressionen unter Arbeitstätigen weit verbreitet, jeder siebte ist davon betroffen. Die Umfrage wurde vom Marktforschungsinstitut Isopublic im Auftrag der Initiative «Lean on Me» durchgeführt.

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